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Brandenburg in den „Goldenen Zwanzigern“

Auto der "Goldenen Zwanziger" (c) T. Wernicke
Auto der "Goldenen Zwanziger" (c) T. Wernicke
Auto der "Goldenen Zwanziger" (c) T. Wernicke

Brandenburg in den „Goldenen Zwanzigern“

Um das Jahr 1930 erhielten die Kunden der Sparkasse Ostprignitz in Kyritz ein Würfelspiel, mit dem man eine Reise durch die Provinz Brandenburg unternehmen konnte. Start und Ziel war die im Zentrum der Provinz gelegene Reichshauptstadt Berlin. Die Spieler wählten als Reisemittel das Auto, das Motorrad, das Fahrrad oder den Bus. Dieses Spiel zeugt vom Aufbruch der Provinz in die Moderne. Neben dem Auto und der Straße waren der elektrische Strom und seine generelle Verfügbarkeit in der Fläche ebenfalls Sinnbild des Fortschritts. Er bedingte den Aufstieg des Massenmediums Radio und des drahtlosen Funks. Zudem waren die Erinnerungen den Ersten Weltkrieg in den scheinbar goldenen zwanziger Jahren ständig präsent und fand ihren Ausdruck in den unzähligen Denkmälern, Gedenktafeln und anderen Erinnerungsstätten im Land. Dass dieses Gedenken auch Ausdruck einer tief gespaltenen Gesellschaft am Beginn der größten Wirtschaftskrise des Jahrhunderts war, beleuchtet Thomas Wernicke ebenfalls in seinem Vortrag, der mit historischen Aufnahmen und Filmausschnitten einen kurzweiligen Abend verspricht.

Ort: Volkshochschule, VHS, 2. Obergeschoss, Raum 2-45
Eintritt: 8 Euro

Adresse: 
Bildungsforum Potsdam
Am Kanal 47
14469 Potsdam
Deutschland