Weiterbildungsangebote für Arbeitnehmer*innen

Urlaub für den Kopf in der VHS
Eine Person spring über einen Abgrund.
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Erfolgssprung © pixabay

Bildung ist anstrengend und hat mit Urlaub nichts zu tun? Weit gefehlt. Bildungsfreistellung – oft auch Bildungsurlaub genannt – bietet abhängig Beschäftigten die Möglichkeit, sich für einen begrenzten Zeitraum vom Arbeitsalltag freistellen zu lassen, um sich in dieser Zeit weiterzubilden. Die Möglichkeiten reichen vom Achtsamkeitstraining über PC-Fortbildungen, Sprachkurse und Umweltbildung bis hin zu Architekturreisen.

Es handelt sich dabei um einen Rechtsanspruch, der in der Verfassung des Landes Brandenburg und im Brandenburgischen Weiterbildungsgesetz verankert ist. Die Freistellung funktioniert nur für anerkannte Veranstaltungen der beruflichen, kulturellen oder politischen Weiterbildung, von denen auch die Volkshochschule im Bildungsforum (VHS) viele anbietet. Die Fortbildung inklusive Fahrten und Unterkunft wird von den Teilnehmenden in der Regel selbst gezahlt, der Arbeitgeber zahlt in dieser Zeit den Arbeitslohn bzw. das Gehalt weiter.
Weiterbildungsangebote sind eine gute Gelegenheit, den Horizont zu erweitern und neue Impulse für das Arbeits- und Alltagsleben zu bekommen. Übrigens: Der Inhalt der Fortbildung muss nicht zwingend etwas mit den Inhalten der eigenen beruflichen Tätigkeit zu tun haben.

Anspruch haben Beschäftigte/Auszubildende, deren Arbeitsverhältnis seit mindestens 6 Monaten besteht. Nicht anspruchsberechtigt sind Beamt*innen, Soldat*innen und Richter*innen. Der Freistellungsanspruch beträgt in der Regel 10 Arbeitstage in einem Zeitraum von zwei Kalenderjahren. Er verringert sich aber, wenn regelmäßig an weniger als 5 Arbeitstagen pro Woche gearbeitet wird.
Die Freistellung muss gegenüber dem Arbeitgeber schriftlich und so frühzeitig wie möglich beantragt werden – spätestens jedoch 6 Wochen vor Beginn der Freistellung. Ein entsprechendes Formblatt erhalten die Beschäftigten von der Weiterbildungseinrichtung.

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